Wie wird eine Geschichte akustisch erzählt? Wie klingt eine Stadt, ein Mensch, eine Story? Storytelling für die Ohren, Geschichten für Menschen. Das Akustikwerk: die Welt im Ohr.

Meine Mission sind gut erzählte Geschichten. Der Fokus liegt biografisch bedingt auf akustischen Medien, doch Experimente reizen mich. Die Konzentration auf ein Gebiet war meine Sache noch nie, ich möchte immer Grenzen erforschen, erweitern, im besten Fall überschreiten.

Ich bin eher ein Multipotentialist, denn ein Spezialist. Ich war Maurer, habe Post ausgetragen, in einer Lackiererei Maschinen gesteuert, Kinder betreut und und und. Ich war bei jeder Tätigkeit mit allen Sinnen dabei. Deswegen bin ich so gerne Journalist, ich kann viele Themen und Menschen kennenlernen, mit Entdeckergeist und Neugierde eintauchen, kurz in der Tiefe verharren und wieder auftauchen. Um neues zu entdecken. Und daraus Mehrwert zu schaffen.

Derzeit konzentriere ich mich vor allem auf das /digitale/ Storytelling. Die Grundlagen habe ich mir in meinem Studium der Germanistik erarbeitet, einschließlich einer soliden Lektüreerfahrung, nicht-fiktionale Texte benötigen jedoch andere Verfahrensweisen. In einem Seminar zu Digital Storytelling habe ich meine Kenntnisse erweitert und vertiefe mein Wissen derzeit im Selbststudium. Wer erzählt wem, was, wozu, wie und in welchem Medium, lautet ein Satz der Kommunikationstheorie. Ich bin am Wie interessiert. Was ändert sich, wenn ich Töne statt Bilder verwende, virtuelle Welten, statt zweidimensionale Aufnahmen, wie erzähle ich Geschichten über Mediengrenzen hinweg, seriell und schaffe Spannung und Mehrwert. Meine Mission: crossemediale Erzählwelten schaffen.